Was ist ein Zinsswap?

Ein Zinsswap ist eine vertragliche Vereinbarung zwischen zwei Partnern (Kunde und Bank), Zinsströme während einer vereinbarten Laufzeit (in der Regel zwischen 3 und 10 Jahren) zu tauschen.

Ein Zinsswap wird z.B. abgeschlossen, um sich gegen steigende Kurzfristzinsen aus einer variablen Finanzierung zu schützen. Der Swap führt zu einer festen Kalkulationsbasis über die Laufzeit der Finanzierung.



Beispiel Zinsswap

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Zinsswaps

  • Ermöglichen die Trennung der Zinsbindung von der Liquidität.
  • Dienen nicht der Liquiditätsschöpfung
  • Kosten (grundsätzlich) anfänglich kein Geld/ Prämie.
  • Können gleichermaßen auf der Kredit- wie Anlageseite platziert werden.
  • Finden i.d.R. Einsatz für die Absicherung oder Diversifizierung
  • Haben einen laufenden Marktwert - positiv oder
    negativ.

Beobachtungen

  • Zinsswaps haben eine Historie von gut 25 Jahren.
  • Die Anwenderkreise haben enorm zugenommen.
  • Wesentliche Marktentwicklungen:
    • Der Fall der Nominalbeträge für Swaps
    • Zunahme der Einsatzmöglichkeiten
    • Die Verbesserung des Wissensstands bei Kunden
    • Neue Themen wie Rohstoffe und Währungen
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Einsatzmöglichkeiten

Beispiel: Anlage-Depot mit stabilen Erträgen

Beispiel Zinsswap

Diversifizierung = Chancen in verschiedenen Märkten wahrnehmen bei vorab bekanntem Risikoumfang

Beispiel: Variabel verzinste Finanzierung als Grundgeschäft

Beispiel Zinsswap

Absicherung = Feste Kalkulationsgrundlage für Zinsen

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Zusammengefasst

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Das Ziel: Den durchschnittlichen Kreditzins von 5% auf ca. 4% zu reduzieren und/oder den durchschnittlichen Anlageertrag von 3% auf 4% zu erhöhen.

Wie: Abschluss eines oder mehreren Zinsswaps

Vorteil: Liquidität wird bewahrt in allen Marktsituationen bzw. Schuldenstruktur bleibt unverändert.

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Ausgestaltungen

zinsswaps_4.png

Es gibt ein ganzes Spektrum an möglichen Swaplösungen – neben Zinsen auch Koppelungen an Währungen, Rohstoffe, Aktien, Kreditrisiko oder Index-Lösungen, in einer Losgrösse ab 250.000 EURO. All diesen Lösungen ist gemeinsam, dass nicht irgendwann tatsächlich „Schweinebäuche“ geliefert werden. Denn es handelt sich dabei durchgängig um rein monetäre Transaktionen.

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